Praxis für miasmatische Homöopathie in Tübingen
Dr. med. Christoph Heim
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Kontakt

Tel.: 07071 - 97 55 898
Fax: 07071 - 97 98867
Außerhalb der Sprechzeiten:
   01575 – 46 56 783 (nur per SMS)

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Mo.-Fr.: 8:30 - 11.30 Uhr
Mo.-Mi.: 14:00 - 17:30 Uhr
und nach Vereinbarung.

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Herzlich willkommen

Wann hilft Homöopathie?

Eine homöopathische Behandlung kann bei allen akuten und chronischen Krankheiten als alleinige Therapie oder begleitend eingesetzt werden.

Akute Krankheiten, vor allem auch bei Kindern, eignen sich hervorragend für die Homöopathie, beispielsweise Infekte, Bronchitis, Lungenentzündung, Angina, Kinderkrankheiten, Schmerzen des Bewegungsapparates etc.

Bei schweren akuten Krankheiten (z.B. Lungenentzündung) steht meistens ein chronisches Geschehen im Hintergrund, bei Kindern in der Regel auch eine erbliche Belastung (siehe Beitrag Miasmatische Homöopathie).

Die Heilung chronischer Krankheiten bedarf Erfahrung und Geduld. In aller Regel werden diese ja auch durch die sogenannte Arzneikrankheit kompliziert, das heißt, die körpereigenen Regelkreise sind durch unterdrückende Maßnahmen (z.B. Cortison, Antibiotika, Chemotherapie etc.) blockiert.

Da letztlich alle chronischen Krankheiten der homöopathischen Behandlung zugänglich sind, seien im Folgenden nur einige Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt:

  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Akne)
  • Allergien und Urticaria
  • Erkrankung der Atemwege (Infektanfälligkeit, Asthma, chron. Sinusitis)
  • Erkrankung des Bewegungsapparates (Ischialgien, Rheuma, Fibromyalgie)
  • Erkrankung des Nervensystems ( Multiple Sklerose, Restless-Legs)
  • Psychische Erkrankungen (Depression, Konzentrationsstörungen bei Kindern)
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Gynäkologische Erkrankungen (PMS, Dysmenorrhoe, Beschwerden der Wechseljahre, Ausfluss, Stillprobleme, Schwangerschaft und Geburtsbegleitung)
  • Stoffwechsel- und Verdauungsstörung (Reizdarm, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Krebserkrankungen (in der Regel begleitend oder nach einer konventionellen Therapie)

Ich lege großen Wert auf begleitende Maßnahmen der Lebensführung (Ernährung, Sport, etc.). Ebenso halte ich es oft für hilfreich, begleitend andere Therapieformen mit einzubeziehen (Psychotherapie, Familienaufstellung, Osteopathie, Osteobalance, Physiotherapie, Phytotherapie usw.).

Miasmatische Homöopathie

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, arbeitete ab 1790 nach dem Ähnlichkeitsgesetz. Er und seine Schüler prüften immer mehr Arzneimittel und verfeinerten das Potenzierungsverfahren. Dennoch musste er im Laufe der Jahre feststellen, dass bei langdauernder Behandlung trotz genauer Anwendung des Ähnlichkeitsgesetzes sich der Krankheitsverlauf der Patienten ungünstig entwickelte. Er selbst drückt das im ersten Band seiner „Chronischen Krankheiten“ so aus: Der Anfang war erfreulich, der Fortgang minder günstig, der Ausgang hoffnungslos.

Durch unermüdliches Forschen und Nachdenken entdeckte er schließlich, dass allen chronischen Krankheiten bestimmte ansteckende Krankheiten vorausgingen, die meistens durch äußere Maßnahmen vertrieben und unterdrückt worden waren oder von selbst verschwunden waren. Diese ansteckenden Krankheiten waren die Krätze, die Feigwarzenkrankheit mit dem Tripper, die Syphilis. Diese Erkrankungen waren zur damaligen Zeit in ihrem akuten Auftreten sehr häufig. Allerdings erkannte erst Hahnemann, dass es auch chronische Verläufe dieser Erkrankungen gibt, insbesondere dann, wenn die äußeren Erscheinungen durch Salben und Einreibungen zum Verschwinden gebracht und damit unterdrückt worden waren. Miasma bedeutet in etwa Ausdünstung oder Ansteckung, wobei dies sowohl im medizinischen als auch im übertragenen Sinne gemeint sein kann.

Hahnemann nannte die drei von ihm entdeckten Miasmen: Psora (Krätze Krankheit), Sykose (Feigwarzenkrankheit mit Gonorrhoe), Syphilis. Er stellte Symptomlisten dieser chronischen Miasmen zusammen und konnte durch viele Versuche bestimmten Arzneien diesen Miasmen zuordnen.

Schon Hahnemann ahnte, dass die Miasmen von den Eltern auf die Kinder übertragen werden konnten. Seine Schüler und spätere Nachfolger entwickelten daraus das Konzept der hereditären (vererbten) chronischen Krankheiten. Heutzutage haben wir es im Wesentlichen mit vererbten chronischen Krankheiten zu tun. In unserer Zeit kann man die Miasmen auch als Muster auf allen Ebenen verstehen, obwohl durchaus noch direkte Ansteckung der drei Miasmen zugrunde liegenden Erkrankungen gibt. Die miasmatische Homöopathie sucht gezielt nach den vererbten und aktuellen Hintergrundsbelastungen aus eigener Biographie und Familiengeschichte und bezieht diese ausdrücklich in die Arzneimittelauswahl mit ein. Dadurch wird versucht, diese Belastungen im Lauf der Zeit zu verringern, bzw. zu löschen. Die von mir angewandte Methodik geht letzten Endes auf Hahnemann und seine unmittelbaren Schüler zurück, sie wurde von Peter Gienow, einem zeitgenössischen homöopathischen Arzt, weitergeführt.

Homöopathie Allgemein

Die Homöopathie wurde vom deutschen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) entwickelt.

Unzufrieden mit der Medizin seiner Zeit, die vor allem in Aderlässen und Mischungen von zum Teil giftigen Substanzen bestand, entwickelte er eine Methode, Arzneien individuell und gezielt einzusetzen.

Er entdeckte durch viele Versuche, dass Arzneien, die nach dem Ähnlichkeitsgesetz eingesetzt werden, besser, gezielter und sanfter wirken. Dafür entwickelte er die sogenannte Arzneimittelprüfung, die darin besteht, dass Stoffe von gesunden Menschen eingenommen werden, bis sie Beschwerden bekommen, die dann notiert werden. Und genau die Beschwerden, die bei Gesunden durch die Arzneimittelprüfung hervorgerufen werden, können bei Kranken durch diese Arznei geheilt werden.

Heilungen nach dem Ähnlichkeitsgesetz gab es in der Geschichte durchaus immer wieder, allerdings war Hahnemann der erste, der dieses Gesetz systematisch erforschte und anwandte. Beispiele in der Geschichte sind in der Bibel 2. Buch Moses Kapitel 32 zu finden (die Geschichte vom goldenen Kalb), sowie die Heilung der Wunde des Achilles beim Kampf um Troja in der Ilias.

Hahnemann suchte auch nach einem Weg, Arzneistoffe auf eine ungefährliche und sanfte Art verabreichen zu können. Durch jahrelange Versuche entwickelte er das Verfahren der Potenzierung, welches in wiederholtem Verreiben, Verdünnen und Verschütteln von Substanzen besteht.

Bei den C-Potenzen, die in der Regel als Kügelchen (Globuli) verabreicht werden, besteht das Verdünnungsverhältnis 1:100, bei den flüssigen Q-Potenzen ist das Verdünnungsverhältnis 1:50000 je Potenzstufe.

Schließlich wird durch intensive mechanische Verarbeitung der Arzneistoffe die allen Substanzen innewohnende Information auf die Trägersubstanz übertragen.

Homöopathie ist eine Therapie des Individuums. Die Arzneiwahl geschieht nicht nach Diagnosen, sondern aufgrund der individuellen Besonderheiten jedes Kranken. Darum ist eine genaue Erforschung der Zustände und Erscheinungen der Beschwerden notwendig. Der Homöopath sucht dann die zum individuellen Kranksein – einschließlich biographischer Momente und des familiären Hintergrundes – insgesamt und ganzheitlich passende Arznei aus. Für ein Erstgespräch werden deshalb ein bis zwei Stunden veranschlagt.

Begleitende Maßnahmen wie Änderungen der Lebensordnung und der Ernährung unterstützen die Heilung.

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt gemäß §55 Abs. 2 des Rundfunkstaatsvertrages und §6 TDG:

Dr. med. Christoph Heim

Arzt für Allgemeinmedizin
Homöopathie/Naturheilverfahren

Vor dem Kreuzberg 18
72070 Tübingen

Tel.: 07071 - 975 58 98
Fax: 07071 - 979 88 67

 

Berufsrechtliche Regelungen

Gültig ist die Berufsordnung der Landesärztekammer in Baden-Württemberg.
Zugehörige Kammer: Bezirksärztekammer Südwürttemberg.
Als Aufsichtbehörde zuständige Ärztekammer: Bezirksärztekammer Südwürttemberg.
Approbation zum Arzt verliehen vom Regierungspräsidium Stuttgart.
Promotion zum Doktor der Medizin in Deutschland von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Berufsrechtliche Regelung: Berufsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg
Gültig ist die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg.

Externe Links

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Anfahrt

Anschrift der Praxis:

Vor dem Kreuzberg 18
72070 Tübingen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bus Linie 16 (Richtung Vor dem Kreuzberg) bis zur Endhaltestelle, dann ca. 150 m weitergehen bis zur Nr. 18 rechts (bei der Schreinerei Klink). Alternativ kann auch Linie 8 (Richtung Hagelloch) bis zur Haltestelle Hagellocher Weg genommen werden. Von dort in die schräg abzweigende Straße "Vor dem Kreuzberg" bis rechts Hausnr. 18 kommt.

Beide Linien fahren über den Hauptbahnhof.

Mit dem Auto

Auf der B28: von Herrenberg und Unterjesingen kommend an der ersten Ampel in Tübingen links abbiegen, aus Tübingen kommend an der letzten Ampel rechts abbiegen, Richtung Kliniken in den Hagellocher Weg (Gewerbegebiet "Vor dem Kreuzberg" ist angeschrieben).

Nach ca. 400 m nach dem Aldi und vor dem dm-Markt links einbiegen in die Straße "Vor dem Kreuzberg". Nach ca. 300 m rechts Haus Nr. 18 (bei der Schreinerei Klink).

Es gibt 2 Parkplätze für Patienten vor dem Praxisschild neben der Straße, ansonsten gibt es in der Regel auch Parkplätze an der Straße.

 


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Zur Person

  • Geboren 1960 in Offenburg
  • Abitur 1979
  • Studium der Medizin in Heidelberg und Cali / Kolumbien von 1979 bis 1986
  • Promotion zum Dr. med. 1986 mit "magna cum laude"
  • 1995 Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Zusatzbezeichnung Homöopathie und Naturheilverfahren, Fachkunde Rettungswesen
  • Ab 1996 als Facharzt für Allgemeinmedizin niedergelassen in Altensteig; von Anfang an Homöopathie als Schwerpunkt
  • Weiterbildungsermächtigung Homöopathie der Ärztekammer Nordbaden; Inhaber des Homöopathie-Diploms des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte
  • Seit 2005 Engagement bei Homöopathen ohne Grenzen, mit Einsätzen in Nepal und Kenia
  • 2012 Umzug der Praxis nach Tübingen
  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch (Grundkenntnisse)

 

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